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Die gelehrten Frauen

(Les Femmes savantes, 1672)

Molière

2009

Inhalt

Die Gelehrten Frauen mit ihren BüchernChrysale, ge­lieb­ter Bru­der, har­mon­ie­be­dürf­ti­ger Ehe­mann und wohl­wol­len­der Va­ter, hat es mit seiner Sip­pe nicht ge­ra­de leicht. Sei­ne do­mi­nan­te Ehe­frau Philaminte, sei­ne eigen­wil­lige Schwester und auch seine älteste Toch­ter ha­ben sich gänz­lich der Wis­sen­schaft und Poesie ver­schrie­ben. Sie ach­ten nun tag­ein, tag­aus auf kor­rek­te Se­man­tik, Gram­ma­tik und Or­tho­gra­phie, sowie den höchsten intel­lek­tuel­len An­spruch im Ge­spräch. Trissotin, der Haus­dich­ter, erfüllt die Er­war­tungen der „gelehrten Frauen“ mit größ­ter Hin­ga­be und ist ihnen der lieb­ste Gast im Hau­se.

Chrysale selbst, sein Bru­der und sei­ne jüng­ste Toch­ter Henriette, sind hin­ge­gen eher pein­lich be­rührt, wenn der Möchte­gern-Li­te­rat zum näch­sten un­pas­senden Vers aus­holt und sei­ne weib­lichen Fans vor Ent­zücken jauch­zen. Henriette interes­siert sich von je her wenig für Poesie und wünscht sich nichts sehn­li­cher als mit ihrem ge­lieb­ten Clitandre die Ehe zu schließen, um eine Fa­mi­lie zu grün­den.

Clitandre sucht nun bei den ver­schie­den­sten Fa­mi­lien­mit­glie­dern Un­ter­stützung für seine Hoch­zeit mit Henriette und kann nach ei­ni­gen un­er­war­te­ten Be­ge­ben­hei­ten schließ­lich auf Chrysale, den Braut­va­ter und auch auf den On­kel hof­fen.

Doch in die­sem Hau­se genügt des Va­ters Wort nicht, schon gar nicht, wenn Philaminte längst ent­schie­den hat, Henriette mit dem Schön­geist Trissotin zu ver­mäh­len. Die Si­tua­tion im Hau­se droht zu es­ka­lie­ren, als Chrysale nicht wie ge­wohnt klein bei gibt, son­dern of­fen ge­gen die An­wei­sungen sei­ner Philaminte re­bel­liert, oder zu­min­dest fast, oder zu­min­dest ein biss­chen…

Er­le­ben Sie die­se wort­witzige, spritzi­ge und ab­wechs­lungs­rei­che Ko­mö­die, die doch so­viel Wah­res in sich birgt…

beteiligte Personen

Rolle gespielt von
Chrysale ein wohlhabender Bürger Tobias Carstens
Philaminte seine Frau Mireille Martin
Armande seine ältere Tochter Jennifer Huth
Henriette seine jüngere Tochter Claudia Köhler
Ariste sein Bruder Richard Lange
Bélise seine Schwester Lydia Wolf
Clitandre Liebhaber von Henriette Sebastian Löbner
Trissotin Schöngeist und Literat Alexander Stranzky
Vadius Gelehrter Felix Nebe
Martine Köchin Ines Heinrich
L’Épine Diener Richard Lange
Julien Diener bei Vadius Felix Nebe/Richard Lange
Notar Felix Nebe

 

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